Lernmaterialien im Überblick

Unterrichtseinheiten

Unter einer Unterrichtseinheit wird ein Teil an Unterrichtsstunden aus der gesamten, verfügbaren Unterrichtszeit verstanden, in der ein durch den Lehrplan vorgegebenes Themengebiet behandelt werden soll. In erster Linie wird damit also ein Teilbereich bzw. ein Stoffgebiet aus dem gesamten Lehrstoff abgegrenzt. Lediglich sekundär wird hier der zeitliche Aspekt zur Abgrenzung herangezogen, da sich dieser aus dem Umfang des Stoffes eines Teilbereiches ergibt. Ein gutes Beispiel hierfür bietet die Mathematik. Sie lässt sich in verschiedene Einheiten wie z. B. Geometrie oder Integralrechnung aufteilen, welche wiederum jeweils eine bestimmte Anzahl an Unterrichtsstunden erfordert, um die dazugehörigen Themenbereiche wie Formen, Volumen und Winkel ausreichend abzudecken.

Arbeitsblätter & Kopiervorlagen

Arbeitsblätter sind Aufgabenblätter, die Schüler schriftlich lösen sollen. Darunter befinden sich Aufgaben, wie das Ausfüllen von Lückentexten, Beschreiben von Bildern oder viel andere Varianten. Sie sind streng strukturiert und in ihrem Themenfeld sehr eng gefasst. Ihr Umfang beträgt meist wenige Seiten. Der Anteil, der von den Schülern zu erledigenden Arbeit kann dabei zwischen den Arbeitsblättern variieren. Arbeitsblätter sind eine optimale Ergänzung zu Lehrbüchern und Tafelbildern. Sie bieten einen Wechsel zwischen dem Zuhören und Aufnehmen von Lehrinhalten und dem praktischen Umsetzen und selber Handeln. Dem Lehrer verschaffen sie die Möglichkeit, den Lernerfolg seiner Schüler zu dokumentieren und noch etwaige Schwachstellen genauer zu bestimmen. Es gibt vier verschiedene Varianten von Arbeitsblättern. Zum einen gibt es Informations- oder Merkblätter, welche vertiefende oder wiederholende Informationen zum Unterricht enthalten. Eine weitere Möglichkeit sind Schülerversuchsblätter, welche nur ein grobes Aufgabenfeld vorgeben und den Schülern die Möglichkeit der eigenständigen Erarbeitung von Problemen bieten. Als dritte Variante kommen Übungsblätter infrage. Mit ihnen können Schüler selber kontrollieren, wie viel sie bisher gelernt haben. Die letzte Variante stellen Erarbeitungsblätter dar. Als Vorlage gibt es hier ein Basisschema, welches die Schüler in Gruppen oder Partnerarbeit erarbeiten können. Als Kopiervorlage lassen sich Arbeitsblätter nach Bedarf oft anwenden und gegebenenfalls auch individuell anpassen.

Lernspiele


Sie ermöglichen das spielende Lernen. Besonders im jungen Alter ist es für Kinder einfacher, spielend das Gelernte aufzunehmen und zu verarbeiten. Dabei werden alle Sinne eingesetzt, wie hören, sehen und fühlen. Das machen sich Lernspiele zunutze. Dabei muss es sich nicht um ein Computerspiel handeln. Auch klassische Spiele wie Brett- oder Kartenspiele stellen eine Möglichkeit dar, Kindern Lerninhalte verständlicher zu machen und das mit Spaß an der Sache. Lernspiele sind aber nicht nur im besonders jungen Alter von Interesse. Schüler mit Lernproblemen oder geringem Interesse sind schwer für Lernmethoden zur Verbesserung ihrer Leistung zu begeistern. Lernspiele machen hier Sinn, weil sie z. B. durch das Bestehen eines Abenteuers während des Spiels, den Schüler zum Weitermachen und Lernen animieren, ohne, dass dieser das bewusst merkt und eine Blockade aufbauen kann. Alters- oder inhaltsgerecht Spiele verhindern zudem eine Überforderung des Schülers und die Möglichkeit eines schnellen Desinteresses. Während der Schüler im Spiel auf die nächste Stufe steigt, erhöht sich auch gleichmäßiges das Lernlevel.

Lernmaterialien online

Das sogenannte E-Learning eröffnet viele Möglichkeiten und Vorteile für ein effektives und effizientes Lernen. Der Lernprozess geschieht hierbei mithilfe elektronischer Mittel wie das Internet. Lernmaterialien und die Möglichkeit des Austausches sowie der Korrektur und Hilfe bei Fachfragen werden online zur Verfügung gestellt. Man ist dadurch weder orts- noch zeitgebunden und kann Netzwerkressourcen direkt in den Lernprozess einbinden. Online zur Verfügung stehende Materialien ermöglichen eines besseres Zeitmanagement und ein stressfreies Lernen. Die Lernmaterialien online sind eine sinnvolle und vor allem bedarfsgerechte Ergänzung des Lernprozesses und bieten eine veranschaulichte Entwicklung des eigenen Lernverhaltens und Einbindung von medialen Mitteln wie Audio- und Videoplayern.

Lernsoftware

Zu dem Bereich der Lernsoftware zählt man Computeranwendungen, die als Hauptziel das Vermitteln von Lehrinhalten verfolgen. Eine gute Lernsoftware bietet viele Vorteile. Zum einen entlastet sie die Eltern, indem sie ein selbstständiges Arbeiten des Kindes ermöglicht, zum anderen ist es wenig aufwendig und stressig, dem Kind das Lernen zu ermöglichen, denn die Software ist auf dem Rechner fest installiert und damit jederzeit zu Hause verfügbar. Man kann sich so nach den Hochs und Tiefs der Kinder richten und muss ihre Lernphasen nicht in strikte Tagesabläufe und Zeitlücken reinzwingen. Das Kind kann dabei seinem individuellen Lerntempo folgen und gewinnt so an Sicherheit und Routine. Dabei lassen sich die Lernprogramme individueller Lerntypen anpassen. Für Kinder erfolgt so eine schrittweise Heranführung an das Medium Computer und die Entwicklung einer eigenen Arbeitsmethodik. Die Kinder sind dabei nie alleine. Eine kindgerechte Figur begleitet sie dabei freundlich und kompetent durch das Lernprogramm und korrigiert dabei Fehler sofort und ohne besserweißerisch oder lehrerhaft zu wirken, in einer für das Kind verständlichen Weise.

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